AHV-plus-Logo-mit-Claim-deutschLiebe SMV-Mitglieder

Die jüngsten politischen Entwicklungen bestätigen unzweifelhaft: Soll die Schweiz weiterhin eine soziale Altersvorsorge haben, führt kein Weg an der Stärkung der AHV vorbei! Das Parlament will mit der Senkung des Umwandlungssatzes die zweite Säule schwächen und das Rentenalter erhöhen, der Bundesrat hat soeben beschlossen, auch noch die Ergänzungsleistungen (EL) für bedürftige Rentner zu kürzen.

Diese Entwicklungen können im Alter gerade auch freischaffende Musikerinnen und Musiker hart treffen. Dem können Sie am 25. September mit einem klaren JA zur AHVplus-Initiative entgegentreten!

Beat Santschi, SMV-Zentralpräsident


AHVplus für 10% mehr AHV

  • weil die Pensionskassen-Renten sinken und die AHV einspringen muss
    Wer in den nächsten Jahren in Rente geht, muss mit happigen Rentenverlusten rechnen. Die Pensionskassen sind in der Krise, kämpfen mit Negativzinsen und immer tieferen Renditen, die künftigen Renten werden gesenkt. Und jetzt wollen die Hardliner im Parlament die Pensionskassenrenten ohne Kompensation senken. Um das Rentenniveau zu halten, muss die AHV gestärkt werden.
  • weil die Krankenkassenprämien das Budget der Pensionierten immer stärker belasten
    Die Verfassung schreibt existenzsichernde Renten vor. Doch die AHV ist gegenüber den Löhnen in Rückstand geraten, zwei Drittel gehen allein für Wohnungsmiete und Krankenkassenprämie drauf. Jetzt muss die AHV Löhnen und Gesundheitskosten angepasst werden.
  • weil mit den AHV-Renten nicht spekuliert wird und die AHV deshalb die sicherste Altersvorsorge ist
    Anders als die Pensionskassen ist die AHV stabil. Sie zahlt die Beiträge direkt als Renten wieder aus. Das senkt Verwaltungskosten und die AHV bewälgtigt die Alterung sehr gut: Obwohl die Lohnprozente seit 1975 nie angehoben wurden und nur ein Mehrwertsteuer-Prozent dazukam, zahlt die AHV heute mehr als doppelt so viele Renten aus. Statt immer mehr in die zweite Säule einzuzahlen, müssen wir die sichere und günstige AHV stärken.
  • weil die AHV ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis hat
    Das Preis-Leistungsverhältnis ist bei der AHV für Normalverdiener äusserst vorteilhaft. Ein Paar müsste doppelt so viel in die private Vorsorge stecken wie bei der AHV, um eine AHV-Maximalrente zu erhalten. Um das Rentenniveau zu halten, ist es darum am günstigsten, die AHV zu stärken.
  • weil die Frauen profitieren. Sie haben heute besonders grosse Rentenprobleme
    38 Prozent der Rentnerinnen verfügen heute nur über eine AHV-Rente. Frauen mit Pensionskasse haben im Schnitt nur halb so hohen Renten wie Männer – wegen  Lohnungleichheit, Babypausen und Teilzeitarbeit. Die AHV berücksichtigt Erziehungs- und Betreuungsarbeit, die Renten von Mann und Frau sind im Schnitt fast gleich hoch. Für Frauen bringt die Stärkung der AHV deshalb besonders viel.
  • weil die AHV ein guter Deal für die Jungen ist
    Viele Junge Menschen finden sich nach der Ausbildung in schlecht bezahlten Praktika und Mini-Jobs wieder. Sie können nicht viel in die zweite Säule einzahlen. Junge, die rechnen, stimmen deshalb für eine Stärkung der AHV.
  • weil bessere Renten finanzierbar sind
    Eine Erhöhung der Lohnbeiträge um je 0,4 Prozent für Arbeitgeber und Arbeitnehmer reicht, um 10 Prozent höhere AHV-Renten zu finanzieren. Für einen 30-Jährigen mit 5000 Franken Lohn wären das 20 Franken mehr pro Monat für monatlich fast 200 Franken mehr Rente. Wer rechnet, stärkt die AHV.
  • weil sich die Schweiz AHVplus leisten kann
    Die Erhöhung der AHV-Renten um 10 Prozent kostet je 0,4 Lohnprozente für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. In den 90er-Jahren hat die Wirtschaft einen sprunghaften Anstieg der Lohnprozente für die Arbeitslosenversicherung um mehr als 2 Prozent verdaut. Die AHV-Lohnprozente wurden seit 40 Jahren nie erhöht. Rechnen Sie mit dem Rentenrechner selber, wie günstig Sie diese Rentenanpassung zu stehen kommt.

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